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17. Februar 2010

Die Bundesarbeitsgemeinschaft versteht sich als koordinierende Institution im ärztlichen Kinderschutz. Sie vertritt zurzeit 16 Ärztliche Beratungsstellen im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Diese 16 Ärztlichen Beratungsstellen versorgen im Jahr ca. 2500 Kinder und Jugendliche, die von Vernachlässigung, Misshandlung und Missbrauch betroffen sind bzw. bei denen der Verdacht auf ein solches übergriffiges Verhalten aufgekommen ist. Grundsatzpapiere für die Arbeit der Bundesarbeitsgemeinschaft sind die Vereinssatzung von 1987, eine konzeptuelle Aktualisierung von 1992 zu Arbeitsweise und Ergebnissen von Ärztlichen Anlauf- und Beratungsstellen sowie ein neuerliches Konzeptionspapier von 1998. Zuletzt wurden im November 2000 Leitlinien zur Qualitätssicherung und zum Qualitätsmanagement verfasst.

Die Leitgedanken der Bundesarbeitsgemeinschaft und der ihr angeschlossenen Ärztlichen Beratungsstellen lassen sich so zusammenfassen:

­- Orientierung an den Interessen des Kindes.

­- Schutz vor Gewalt.

­- Hilfe nach erlittener Gewalt (körperlich, seelisch, sexuell).

­- Familienarbeit: Respekt zeigen,
Unterstützung anbieten,
Eigenkompetenz fördern,
weitere innerfamiliäre Gewalt unnötig machen.

­- Schweigepflicht und Verschwiegenheitsrecht
werden hoch eingeschätzt,
es soll Vertrauen geschaffen werden.

­- Ermittlungsarbeit und Strafverfolgung
sind Aufgaben von Polizei und Justiz.